Das beste Papier zum Ausdrucken von Ausmalbildern

Das Papier, auf das du druckst, ist wichtiger, als du denkst. Es beeinflusst, wie deine Farben aussehen, wie sich die Seite anfühlt und ob die Tinte nach hinten durchschlägt. Gutes Papier macht das Ausmalen schöner. Und deine fertigen Bilder halten länger.

Jetzt die gute Nachricht. Jedes Ausmalbild auf ausmalbilderspass.de ist eine Strichzeichnung. Unser Team zeichnet sie in Adobe Illustrator und speichert sie mit 300 DPI. Die Linien bleiben auf fast jedem Papier scharf. Beim Papier geht es also weniger um die Druckqualität und mehr um das Ausmalen selbst. Das richtige Blatt lässt Stifte gleiten, hält Marker vom Durchschlagen ab und bringt dein Werk voll zur Geltung.

Neu dabei? Lies zuerst unsere Anleitung, wie du unsere Ausmalbilder ausdruckst. Komm dann für die Papiertipps zurück.

Die kurze Antwort

Wenn du es einfach halten willst, hier ist sie.

Nimm reinweißes Druckerpapier mit 120 g/m² in A4 oder Letter.

Es ist dicker als normales Kopierpapier. Mit Wachsmalstiften und Buntstiften klappt es super. Auch die meisten Marker, die Kinder nutzen, verkraftet es ohne viel Durchschlagen. Du findest es in jedem Schreibwarenladen oder online. Für die meisten reicht das völlig.

Wenn Marker dein wichtigstes Werkzeug sind, vor allem Alkoholmarker, lies weiter. Dazu kommen wir gleich.

Papier zum Ausdrucken

Was die Zahlen bedeuten

Papierangaben können verwirren. Hier die wenigen Begriffe, auf die es wirklich ankommt.

Gewicht. Das sagt, wie dick und schwer das Papier ist. Angegeben wird es in g/m² (Gramm pro Quadratmeter) oder in lb (Pfund). Eine höhere Zahl bedeutet ein dickeres, stabileres Blatt. Normales Kopierpapier liegt bei etwa 80 g/m². Ab 120 g/m² fühlt sich das Ausmalen besser an.

Oberfläche. Papier ist entweder glatt oder leicht rau. Glattes Papier passt zu Markern, Gelstiften und feinen Linien. Raues Papier greift ein wenig, und genau das mögen Buntstifte und Wachsmalstifte.

Matt oder glänzend. Bleib bei mattem, unbeschichtetem Papier. Glänzendes oder beschichtetes Papier kann verschmieren und nimmt Farbe oft schlecht an.

Helligkeit. Das sagt, wie weiß und hell das Blatt wirkt. Helleres Papier bringt schärfere Umrisse und kräftigere Farben. Die meisten Kopierpapiere liegen bei etwa 92 bis 96, das ist gut.

Das passende Papier für dein Werkzeug

Verschiedene Werkzeuge mögen verschiedenes Papier. Hier eine einfache Übersicht für jedes.

Wachsmalstifte

Wachsmalstifte sind unkompliziert. Für schnellen Spaß reicht normales Kopierpapier. Für ein besseres Ergebnis nimm Papier mit 100 bis 120 g/m². Die Farbe liegt gleichmäßiger auf und das Blatt bekommt weniger Dellen.

Wonach du suchst: reinweißes Druckerpapier, 32 lb, A4 oder Letter.

Buntstifte

Buntstifte brauchen etwas Griff. Wähle Papier mit 120 g/m² und leichter Struktur. Wenn du gern verblendest und in Schichten arbeitest, nimm Zeichenpapier mit 160 g/m². Übergänge wirken weicher und die Farbe baut sich schön auf.

Wonach du suchst: Zeichenpapier, 120 bis 160 g/m².

Wasserbasierte Marker

Das sind die Schulfilzstifte, die die meisten Kinder nutzen, zum Beispiel Crayola. Für leichtes Ausmalen kommen sie auf Papier mit 120 g/m² gut zurecht. Wenn dein Kind fest aufdrückt oder Farben übereinanderlegt, nimm lieber Papier mit 160 g/m². Es verträgt die nasse Tinte besser und mindert das Durchschlagen. Leg immer ein Ersatzblatt unter die Seite.

Wonach du suchst: Mixed Media Block, 160 g/m².

Alkoholmarker

Alkoholmarker beanspruchen das Papier am stärksten. Zum Beispiel Copic oder Ohuhu. Auf dünnem Papier schlagen sie stark durch. Du hast zwei gute Möglichkeiten.

Für weiche Übergänge nimm Markerpapier. Es ist zum Schichten gemacht. Viele Markerpapiere sind aber dünn, deshalb kann trotzdem etwas durchschlagen.

Für weniger Durchschlagen und stabilere Blätter nimm glatten Karton oder Bristolpapier mit 200 bis 270 g/m². In beiden Fällen leg ein Ersatzblatt unter die Seite, um die Fläche darunter zu schützen.

Wonach du suchst: Markerpapier Block oder glattes Bristol 270 g/m².

Aquarell und Mixed Media

Kommt Wasser ins Spiel? Nimm Papier, das dafür gemacht ist. Aquarellpapier mit rund 300 g/m² hält Lasuren aus, ohne sich stark zu wellen. Drucke diese Seiten möglichst mit einem Tintenstrahldrucker. Tintenstrahldrucker ziehen dickes Papier besser ein und die Tinte haftet gut.

Wonach du suchst: Aquarellpapier, 300 g/m², kaltgepresst.

Papiergewicht einfach erklärt

Die Angaben in lb und g/m² verwirren viele. Hier eine einfache Übersicht.

PapierartGewichtGut für
Kopierpapier75 bis 90 g/m² (20 bis 24 lb)schnelles Ausmalen für jeden Tag
Premium Druckerpapieretwa 120 g/m² (32 lb)Wachsmalstifte und Buntstifte, täglicher Gebrauch
Zeichenpapier160 bis 200 g/m²Marker und Schichten
Karton oder Bristol200 bis 270 g/m²besondere Seiten, viel Markereinsatz
Aquarellpapier270 bis 300 g/m²Farbe und Wasserpinsel

Wenn du dir nur eine Zahl merkst, dann 120 g/m². Das ist der ideale Wert für das meiste Ausmalen zu Hause und in der Schule.

So gelingt ein sauberer Druck

Auch dein Drucker spielt mit. Ein paar Einstellungen helfen sehr.

Tintenstrahl oder Laser. Beide eignen sich gut für Strichzeichnungen. Tintenstrahldrucker kommen mit dickem und rauem Papier besser klar, sie passen also zu Karton und Aquarellpapier. Laserdrucker liefern sehr scharfe schwarze Linien auf glattem Papier, können bei schwerem Papier aber klemmen oder Falten werfen.

Dickes Papier einziehen. Hat dein Drucker ein hinteres Fach oder einen geraden Papierweg, nutze ihn für schwere Blätter. Führe ein Blatt nach dem anderen ein. Wähle in den Druckeinstellungen die richtige Papiersorte, etwa Schweres Papier oder Karton, damit sich der Drucker von selbst anpasst.

Linienqualität. Wirken die Umrisse blass, stelle die Druckqualität auf Hoch oder Beste. Schalte randloses Drucken bei Ausmalbildern aus, denn es kann die Ränder verzerren. Wähle An Seite anpassen, damit nichts abgeschnitten wird.

Der Papiertest in zwei Minuten

Du bist dir nicht sicher, welches Papier du in größerer Menge kaufen sollst? Mach diesen schnellen Test zu Hause.

Drucke zuerst dasselbe Ausmalbild auf zwei Papiere, zum Beispiel einfaches Kopierpapier und Premiumpapier mit 120 g/m². Male dann auf jedem eine kleine Stelle aus, einmal mit Buntstift, einmal mit einem wasserbasierten Marker und, falls du einen nutzt, mit einem Alkoholmarker. Dreh danach beide Seiten um und prüfe die Rückseite auf Durchschlagen. Schau zum Schluss auf die Vorderseite und vergleiche, wie glatt die Farbe wirkt und wie scharf die Linien sind.

Behalte das Papier, das dir die beste Mischung aus Aussehen, Gefühl und Preis bietet. Ganz einfach.

Häufige Probleme und Lösungen

Die Tinte verschmiert beim Tintenstrahldruck. Vielleicht ist das Papier glänzend oder die Papiersorte falsch eingestellt. Wechsle zu mattem Papier und wähle in den Druckeinstellungen Normal oder Matt.

Das Papier staut sich. Meist liegt es an dickem Papier. Nutze den hinteren Einzug, wähle in den Einstellungen Schweres Papier und führe ein Blatt nach dem anderen ein.

Marker schlagen nach hinten durch. Nimm schwereres Papier, 160 g/m² oder mehr, und lege immer ein Ersatzblatt darunter.

Die Umrisse wirken blass. Stelle die Druckqualität auf Hoch. Auch Drucken in nur Schwarz oder in Graustufen macht die Linien dunkler und sauberer.

Umweltfreundlichere Papiere

Du kannst ausmalen und trotzdem der Umwelt Gutes tun. Achte auf Recyclingpapier, am besten mit einem hohen Anteil an Altpapier. Wähle Papier mit einem FSC Siegel, das steht für Holz aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern. Bleib bei mattem, unbeschichtetem Recyclingpapier, denn glänzende Beschichtungen nehmen Farbe ohnehin schlecht an.

So bleiben deine fertigen Bilder schön

Ein wenig Pflege hält die Kunstwerke schön. Bewahre fertige Bilder flach in einer Mappe oder einem Ordner auf, fern von feuchter Luft. Willst du ein Lieblingsbild rahmen, nutze ein säurefreies Passepartout und eine Hülle, die UV Licht abhält, damit die Farben nicht verblassen. Im Klassenzimmer verhindern Plastikmappen oder Klemmbretter, dass die Blätter auf dem Heimweg knicken.

Eine einfache Einkaufsliste

Willst du eine einfache Papierausstattung, die fast alles abdeckt? Halte diese bereit.

Für den täglichen Druck reinweißes Druckerpapier mit 120 g/m² (32 lb). Für die Arbeit mit Markern Mixed Media Papier mit rund 160 g/m². Für besondere oder gerahmte Seiten glattes Bristol mit 270 g/m² oder Karton. Für alles mit Wasser Aquarellpapier mit 300 g/m².

Die meisten brauchen nur das erste. Die anderen kommen dazu, wenn dein Ausmalen anspruchsvoller wird oder wenn du ein Bild machst, das du viele Jahre behalten möchtest.

Zum Schluss

Das beste Papier ist das, das zu deinen Werkzeugen, deinem Drucker und deinem Budget passt. Starte mit Druckerpapier mit 120 g/m². Steige höher ein, wenn Marker, Verblenden oder Wasser dazukommen. Weil unsere Bilder scharfe Vektor Strichzeichnungen sind, sehen sie auf jedem Papier gut aus. Jetzt Bild aussuchen, Papier einlegen und Spaß haben.

Hast du eine Frage zu Papier oder Druck? Schau auf unserer Kontaktseite vorbei. Wir helfen dir gern.